Mittwoch, 17. Januar 2007
ist wohl der größte gesteuerte Filmhype seit Blair Witch Project. Geheimhaltung wie vor jedem neuen Star Wars Film. Gezielte Gerüchte über von dem kaum mehr bekannt war als der Titel: Snakes on a Plane. Als dann auch noch Samuel L. Jackson (angeblich nur aufgrund des Titels) zusagte die Hauptrolle zu übernehmen, fiel das Projekt fast vollständig in die Hände der Fans.
"Snakes on a Plane" vollständig lesen
Donnerstag, 4. Januar 2007
Ab und an überkommt einem schon bei den ersten Szenen eines Filmes das gute Gefühl, daß die nächsten 90 Minuten einfach nicht verschwendet werden. So auch bei Mord und Margaritas. Julian Nobel (Pierce Brosnan) wacht hier eines Morgens neben einem Mädchen mit lila Fußnägeln auf. Fasziniert von diesen, malt er sich mit kindlicher Freude, flugs seine Fußnägel ebenso an. Brosnan gibt hier den Auftragskiller Julian Noble, der während eines beruflichen Aufenthaltes in Mexiko Danny Wright, gespielt von Greg Kinnear, kennen lernt.
"Mord und Margaritas" vollständig lesen
Montag, 1. Januar 2007
Hat Anders Banke jemals einen Horrorfilm gesehen? Seine Regiearbeit von Frostbite lässt kaum darauf schließen, denn dieser mutet eher wie  eine Persiflage von „Shaun of the dead“ an. Nur das dieser eben in Schweden angesiedelt ist und Vampire die Zombies ersetzen. Das war es auch schon mit den Gemeinsamkeiten, denn an den schwarzen Humor der Engländer kommt Frostbite leider heran. Vielmehr regiert hier der humoristische Holzhammer gepaart mit pubertären Witzchen. Eine Handlung sucht man denn auch vergebens und ist schnell erzählt: Deutsche Soldaten entdecken und erwecken während des 2. Weltkriegs eine Horde Vampire im schwedischen Hinterland, werden bis auf einen abgeschlachtet, der die letzten Jahrzehnte nun versucht Vampire mit Menschen zu klonen und immerhin vampireske Tabletten herstellen konnte, genau diese fallen nun ein paar Jugendlichen in die Hände. So weit so schlecht, hätte sich Banke doch nur entschieden was er denn gerne gedreht hätte. Einen ernsthaften Vampirfilm? Eine schwarze Komödie? Leider trifft beides nicht zu, und gar eine gelungene Kombination wie Dog Soldiers ist auch nicht zustande gekommen. So sitzt der geneigte Zuschauer im Kinosaal gruselt sich nicht, muss aber auch nicht lachen, so, daß man sich schon mit jonglierenden Popcorns vergnügt. Sucht man nun nach Rettung in vielleicht der ein oder anderen schauspielerischen Leistung wird man auch hier enttäuscht. Diese agieren irgendwo zwischen Vorabend-Krimi und Soap Opera. Alles in allem 100 vergeudete Minuten.
Slither ist kein gewöhnlicher Horrrofilm der sein Grusel aus Monstern oder ähnlichem bezieht. Nein, Slithers Horror ist eine Brille. Genau diese in  Verbindung mit Michael Rookers Holzfällergesicht sorgt für mindestens zwei schlaflose Nächte. Kurz zur umfangreichen Handlung: wie so oft stürzt ein Meteorit mit ekligen und todbringenden Würmern auf die Erde, die sich die Erde Untertan machen möchten. Klingt bekannt? Slither greift hier auf die Invasion der Körperfresser, The Hidden, Zombiefilme oder auch auf diverse Tromaproduktionen zurück. (Letzteres verwundert nicht, da der Regisseur nun auch schon für Troma schrieb und inszenierte, zuletzt auch noch als Drehbuchautor für Shaun of the Dead fungierte). James Gunn schafft es dennoch dies als wirkliche Reminiszenzen an jene Klassiker zu verkaufen und den lustigsten Horrorfilm seit Arac Attack abzuliefern. Die Frauen schreien, die Männer sind mutig, sprich die Darsteller machen ihre Sache recht gut, wobei Gregg Henry eindeutig hervorsticht. Mit sichtlicher Freude mimt dieser den machohaften aber natürlich hasenfüßigen Bürgermeister der heimgesuchten Stadt. Michael Rookers Brille folgt hier als Special Effekt auf dem Fuße. Noch nie hat man, in einem menschlichen Gesicht so viel Grauen gesehen.
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