Fünf Menschen, eingeschlossen in einem Fahrstuhl, der Möglichkeit beraubt mit der Außenwelt zu kommunizieren fallen dem Tod oder besser gesagt, dem Teufel zum Opfer.
Bei den Regiearbeiten des Night M. Shyamalan ist grundsätzlich schon Vorsicht geboten, hier agiert er zwar nur als Ideengeber und Produzent, auf dem Regiestuhl nahm John Erick Dowdle Platz, der schon das "Rec"-Remake "Quarantäne" verantworten musste, also keine allzu hoffnungerweckende Konstellation. Nun lässt der Titel wenig Raum für Spekulationen: Der Teufel hat seine Hand im Aufzug stecken. Während einer nach dem anderen die Fahrt ins Jenseits antritt bleibt lediglich die Frage wer von den Insassen nun der Beelzebub sei. Eine Prämisse mit der sich durchaus ein interessanter Film gestaltet lässt, doch die Umsetzung ist so dröge wie beliebig. Was ein faszinierendes Kammerspiel hätte werden können, eine Auseinandersetzung mit den eigenen Ängsten und die Beziehungen der Fremden untereinander, wurde ein billiger Thriller, der den Namen nicht verdient. Die Eingeschlossenen agieren so gut wie nicht untereinander, jegliche Aktionen und Spannungen finden außerhalb des Fahrstuhls statt. Der Zuschauer wird in seiner Beobachterrolle durch die Parallelhandlung der Polizei noch weiter aus dem Geschehen gedrängt, ein gutes Stück Atmosphäre dadurch aufgegeben. Die wenig charakterstarken Darsteller tun ihr übriges um den Film komplett vor die Wand zu fahren. Soviel sei verraten: der typische Shyamalan'sche Twist am Ende fehlt, und wie schlimm es steht, wenn man meint: leider.