Mal ein wenig andere Top 10 zum Jahresausklang. Die besten schottischen Bands, aller Zeiten, aller Paralleluniversen usw. Ich war ja schon immer Schottland-affin, weil meine erste große Musikliebe (Heather Thomas machte ja nie Musik) und Stevie Nicks zählt irgendwie nicht, schottische Bands waren, außerdem haben die ähnliche Esskulturen wie wir, zwischen Haggis und Saumagen liegen nun keine Welten und einen so wunderbaren Dialekt, dass man glatt zur Jamie Curtis werden kann. Da liste ich mal meine 10 Lieblingsmusiker und Bands auf (in no particular order).
Los geht's mit Texas und einer der schönsten Frauen der Welt, diese Lippen, diese Augen und diese Nasenspitze... Wollte ich zunächst "I don't need a lover" nehmen, erscheint mir "In demand" dann doch ein wenig stilvoller.
Next one: Hipsway mit dem leider einzigen Hit den sie hatten. Eine ganz vorzügliche Band, die McElhone auch den späteren Texas Gitarristen hervorbrachte und als "Witness" ein ebenso vorzügliches Album herausbrachte.
Würde ein halbwegs vernünftiger Mensch irgendwas auf Kritiker geben, wären Big Country wohl zwischen Volksmusik und Schlager anzusiedeln, zumindest in Deutschland. Klassische Rockband, die zu Beginn noch durch Dudelsack und Violine mit ihrer Herkunft kokettierte , immer kritische und kämpferische Texte schrieb. Sänger Stuart Adamson hat sich übrigens vor neun Jahren, am 16.12.2001 erhängt. Eine Nachricht die mich damals per Autoradio erreichte und ich sonst nie (aus nachvollziehbaren Gründen) Radio höre.
Heu & Cry gingen immer an mir vorbei, bis ich vor ein paar Jahren mal wieder "Labour of Love" entdeckte. Dann alle Alben besorgt, seitdem begeistert. Funky, poppig, vor allem die uptempo Nummern überzeugen. So wie diese hier, wer da sitzen bleibt oder keine gute Laune bekommt, kann sich auch gleich von Vincent Price einmauern lassen.
Bonus: The Shamen. LSI - Love, Sex, Intelligence (mein Credo)