Donnerstag, 9. Mai 2013
Wenn es eine Figur gibt die Jason Statham auf den Leib geschrieben ist ist es die des wortkargen
Einzelgängers der seinen illegalen Job schnell und sauber löst. Als dieser gelinkt wird, gilt es für „Parker“ Rache zu nehmen. Das ist der Plot, auch hier passend zu Statham. Kurz und schnörkellos. So eindimensional die Figur des Parker ist, versteht es Regisseur Taylor Hackford das Maximum an Charaktertiefe herauszuholen. Im Gegensatz zum fast übermenschlichen „Jack Reacher“, der so gut wie keine Fallhöhe besitzt, somit vor allem Stereotypen bedient wird „Parker“ zumindest mit ein wenig Melancholie und Verletzlichkeit ausgestattet. Dessen Vorbilder liegen in den Filmen eines Charles Bronson oder Lee Marvin und nicht in aktuellen Bonds oder Jason Bourne. „Parker“ weist einige Schwächen auf, sei es die fehlende Spannungskurve, Hackford nimmt zu viel Tempo raus, Jennifer Lopez' Figur ist so unnötig wie ein Kropf und es fehlen einfach die von Statham erwartbaren one-liner. Kein wirklicher Mangel, dennoch
fällt es auf. Dennoch ist es Stathams bester Film seit langem, weildie Action stimmt, weil er sich nicht komplett unterfordert fühlt und dies auch zeigt. Sollte der Erstling erfolgreich, wird mit einem Sequel zu rechnen sein und dies wäre mir weitaus lieber willkommen als ein erneuter „Jack Reacher“.
Dienstag, 9. September 2008
Man nehme: - einen viel versprechenden Regisseur, der schon bewies, dass er frischen Wind in das angestaubte Polizeigenre bringen kann ("Narc"), - eine handvoll bekannter Stars (Ben Affleck, Ryan Reynolds, Alicia Keys) und talentierter Darsteller (Ray Liotta, Andy Garcia, Jeremy Piven), und eine mehr oder minder ausgeklügelte Story (Mafia Kronzeuge wird Opfer verschiedenster Profikiller, die sich zum gemeinsamen Showdown ins Hotel verabreden), ein paar schräge Figuren (Naziproleten, sexy Killerinnen, Karatekids, schräge Bärte und FBI Agenten).
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Dienstag, 14. August 2007
Wäre Shia LaBeouf etwas älter, könnte man Disturbia getrost als Starvehikel bezeichnen, nun reicht die Titulierung als weiterer Karriereschritt Richtung Stardom völlig aus. Die Voraussetzungen sind nicht die schlechtesten, wenn auch nicht überragend für ein weiteres Remake grosser Klassiker, in diesem Fall „Rear Window“,die nun leider en vogue sind. Regisseur Caruso, wie auch Autor Dan Gilroy zeichneten sich bisher durch Mittelmäßigkeit auf, Carrie Ann Moss gibt eine weitere nichts sagende Nebenrolle und dann gibt es eben noch Shia LaBeouf und die famose Vorlage Alfred Hitchcocks. Um es vorwegzunehmen: die 105 Minuten sind nicht gänzlich verschwendet.
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Mittwoch, 30. Mai 2007
Sergio Tacchini, Klettverschlüsse, grelle Jogginganzüge, Ballonseide, hochgekrempelte Sakkoärmel. The Business versetzt uns zurück in die 80er Jahren, in ein Gibraltar, dass von reichen Engländern in Beschlag genommen wurde und in dem Drogenschmuggler die neuen Herren der britischen Kronkolonie darstellen. Zu diesen will auch Frankie (Danny Dyer) gehören und lässt sich von Gangster Charlie (Tamer Hassan) als Fahrer anheuern. Charlie und sein Kumpel Sammy (Geoff Bell) verdienen ihre Pfund mit dem illegalen aber einträglichen Schmuggel von Marihuana, die sei von Marokkos Küste nach Europa schaffen und mit dem Stoff halb London versorgen.
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Donnerstag, 4. Januar 2007
Ab und an überkommt einem schon bei den ersten Szenen eines Filmes das gute Gefühl, daß die nächsten 90 Minuten einfach nicht verschwendet werden. So auch bei Mord und Margaritas. Julian Nobel (Pierce Brosnan) wacht hier eines Morgens neben einem Mädchen mit lila Fußnägeln auf. Fasziniert von diesen, malt er sich mit kindlicher Freude, flugs seine Fußnägel ebenso an. Brosnan gibt hier den Auftragskiller Julian Noble, der während eines beruflichen Aufenthaltes in Mexiko Danny Wright, gespielt von Greg Kinnear, kennen lernt.
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