Montag, 27. Februar 2012
Ja der kleine, haarlose aus "Genial Daneben" und "Switch". Es soll hier gar nicht um seinen Humor oder sie Sendungen gehen, auch da mir Menschen mit einer guten Portion Selbstironie erst mal sympathisch sind. Zwei Interviews habe ich auf der Suche nach Podcasts gefunden und für gut befunden: Zunächst ein klassisches Interview für WDR 2 Montalk über Hoecker selbst, seinem Werdegang etc. Sympathisch und witzig, auch wenn der Moderator ein wenig nervt. Das ganze ist hier (direktlink) zu hören. Interessanter ist das Gespräch mit Hoaxilla. Über Verschwörungstheorien, Homöopathie, Däniken, Wissenschaft und Inselwissen. Unterhaltsam, kurzweiliger Ausflug zu den genannten Themen die Hoecker mit seinem erstaunlich breitem Wissen aufzufüllen weiß.

Donnerstag, 26. Juni 2008
Sechs Jahre nach der letzen Folge X-Files erscheint „the next generation“ und wer, wenn nicht Hollywoods Liebling J.J. Abrams könnte eine neue Mystery Serie auf die Beine stellen. So denkt sich zumindest Fox und spendiert ihm 10 Millionen Dollar für einen Pilotfilm. The Fringe vereint die üblichen Verdächtigen J.J. Abrams, Alex Kurtzman und Roberto Orci, (Lost, Alias) die allesamt als Produzenten und Autoren agieren, was zu gewisser Beunruhigung führen sollte. Die Story des Piloten ist so schlicht wie paranormal: Ein Flugzeug voller tödlicher „Viren“ stürzt fatalerweise ab und FBI Agentin Olivia Dunham (Anna Torv) darf den Fall unter unfreiwilliger Mithilfe Peter Bishops (Joshua Jackson) versuchen zu lösen.
"Fringe (Pilot)" vollständig lesen
Mittwoch, 25. Juni 2008
Die Apokalypse scheint eine besondere Anziehung auf Richard Kelly auszuüben. Schon in Donnie Darko beschäftigte er sich mit dem Ende der Welt, wenn auch nur die Protagonisten in erster Linie eine Katharsis durchleben und der Effekt sich auf ihren jeweiligen Mikrokosmos beschränkte. Ebenso in der Entstehungsgeschichte weisen beide Filme Parallelen auf: hatte Kelly mit Donnie Darko noch Probleme das Projekt finanziert zu bekommen, fand er in Sony sogar nach den negativen Kritiken in Cannes 2006 einen Verleih, der den Film nun um 20 Minuten gekürzt sehen wollte, diese negative Rezeption war wohl für das kurze Gastspiel in den amerikanischen Kinos verantwortlich. Möglich dass einige Kinobesucher von dem ungewöhnlichen Rast abgeschreckt wurden, den man nun komplett ablehnen oder Kelly zu seinem Mut beglückwünschen kann.
"Southland Tales" vollständig lesen
Donnerstag, 30. August 2007
Formal Stummfilm- Märchen mit Film Noir Anleihen ausgestattet. Inhaltlich folgt dann Medienkritik, eingebettet in ein faschistoides System. Der (all)mächtige Mr. TV raubte den Bewohnern der Stadt die Stimmen, nur einer einzigen Sängerin blieb diese Gabe. Doch mit ihrer Hilfe versucht Mr. TV und seine Maschine den Bewohnern nun auch noch die Wörter zu stehlen. So interessant die Idee klingt, so liebevoll die Umsetzung, bleibt La Antena nicht mehr als eine Fingerübung für Regisseur Esteban Sapir, dessen Film nicht mal annähernd die 90 Minuten Laufzeit trägt. Sapir setzt ganz auf Fritz Langs Metropolis Optik: komplett in schwarz/weiss, Schattenspiele, Scherenschnitte, zusätzlich gepaart mit Comic-Anleihen. Die Ausstattung erinnert an Pappmaché Kulissen.
"La Antena" vollständig lesen
Donnerstag, 1. März 2007
Der erste Weltkrieg liegt in den letzten Zügen, doch im Spanien des Jahres 1944 hat Francos faschistische Herrschaft gerade erst begonnen. In diesen unruhigen Zeiten reist Ofelia mit ihrer hochschwangeren Mutter Carmen zu ihrem Stiefvater Vidal, einem Hauptmann in Diensten des Militärs, der einen Außenposten befehligt. Ofelia hegt schnell eine Abneigung gegen ihren Stiefvater kann sich aber mit der Mercedes, der Haushälterin anfreunden. Auf dem Anwesen, entdeckt sie ein altes Labyrinth, in dessen Innern sich ein Faun befindet. Dieser Faun begrüßt Ofelia als Prinzessin Moanna und erklärt ihr, dass sie eine verschollen Prinzessin sei, die nach dem Lösen von drei Aufgaben in die Welt der Unsterblichen zurück kehren soll.
"Pans Labyrinth" vollständig lesen
Samstag, 3. Februar 2007
On the heels of the skirmish Man foolishly called the war to end all wars, the Dark One sought to elude his destiny... live as a mortal. So he fled across the ocean, to an empire called America... but by his mere presence, a cancer corrupted the spirit of the land. People were rendered mute by fools who spoke many words, but said nothing... for whom oppression and cowardice were virtues... and freedom, an obscenity. Into this new land, the Prophet stalked his enemy... until, diminished by his wounds, he turned to the next in the ancient line of light. And so it was that the fate of all mankind came to rest on the trembling shoulders of the most reluctant of saviors.
"Carnivale" vollständig lesen
Samstag, 30. Dezember 2006
Schauen Sie genau hin? Der Satz ist Aufforderung und Frage zugleich. Und die Grundessenz des kompletten Films. London zur Jahrhundertwende des vorvergangenen Jahrhunderts:Die beiden aufstrebenden Magier Robert Angier (Hugh Jackman) und Alfred Borden (Christian Bale) suchen nach dem Trick der sie unsterblich macht. Während Angier der bessere Entertainer ist, verkörpert Borden den besseren Magier. Arbeiten beide anfangs noch zusammen, bzw. befinden sie sich noch in gemeinsamer Ausbildung, werden sie nach dem, von Borden verschuldeten tödlichen Unfall an Angiers Frau, zu Rivalen. Daraus entwickelt sich ein Spiel, eine Feindschaft und Obsession die beider Leben nicht nur beeinflusst, das komplett in ihre Gewalt bringt.
"The Prestige" vollständig lesen
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