Regression

Regression. Zurückversetzen in die eigene Kindheit durch Hypnose.
Dadurch sollen die Verwandten der in ihrer Kindheit durch eine satanische Sekte mißbrauchten Emily Watson die Wahrheit aufdecken helfen.
Nur doof, wenn immer mehr Fragen auftauchen, als Antworten gegeben werden. Erinnert stark an Primal Fear. Doch bleibt Regression komplett an der Oberfläche, Emily Watson wirkt wie ein Fremkörper, findet nie in ihre Rolle, Regie und vor allem Kamera agieren hölzern und fast gelangweilt. Lediglich Ethan Hawke versucht gegen das öde Drehbuch anzukämpfen. Aber ohne Erfolg.
Die Auflösung wird aus dem Hut gezaubert wie aus einer „Mord ist ihr Hobby“-Folge. Die Figuren bleiben alle im vagen, dabei wäre die Auseinandersetzung mit satanischen Ritualen durchaus spannend gewesen. Das Spiel zwischen Wahrnehmung und Wirklichkeit lädt gerade dazu ein, sich mit verschiedenen Realitäten auseinanderzusetzen. All das interessiert aber nicht.
Das ist nicht nur schade, das ist großer Mist, vor allem weil der Film sonst nichts zu bieten hat.